Grundrezept: Flammeri

barEin beliebtes Retept aus der Taralandküche

Limettenflammeri aus der Taraland Lehrküche

Schokoladenpudding mit Spekulatius aus der Taraland Lehrküche

Apfelsinenflammeri aus der Taraland Lehrküche

Schokoladensauce aus der Taraland Lehrküche

Kategorie:
    Grundrezept
    Dessert
    süss

Grundrezept:

Flammeri mit Abwandlungen

 4 Portionen

Ein Flammeri, fälschlicherweise auch Pudding genannt, kann aus Milch oder Obstsaft bereitet werden. Er erhält seine Bindung durch feines Stärkemehl oder Fertigpulver, die es in verschiedenen Geschmacksrichtungen zu kaufen gibt.

Aber auch Sago, Reis und Griess werden dazu verwendet. Der Flammeri wird in Schalen serviert oder gestürzt. Zum  Stürzen muss die Masse etwas fester und vollständig ausgekühlt sein. Darauf bezieht sich im Rezept die höhere Angabe des Bindemittels. Zum Stürzen wählt man eine oder mehrere Formen, die vorher mit kaltem Wasser ausgespült werden.

Eleganter und feiner schmeckt ein Flammeri, den man gleich in hohen Gläsern anrichtet und liebevoll verziert.

Als Verzierung bietet sich steif geschlagene Sahne, Mandeln, Früchte, geraspelte Schokolade oder sehr fein  gehackte Pistazien an.

Ebenso kann man eine Sauce, flüssige Sahne, gezuckerte Milch, Saft oder Kompott dazu servieren.

Wird Vanilleschote im Rezept genannt, schneidet man diese auf, kratzt das Mark heraus und kocht beides mit. Die Vanilleschote wird genau wie Zitronenschale oder Stangenzimt nach dem Aufkochen entfernt. Zucker sollte nach dem Andicken nicht mehr hinzugefügt  werden, da dieser den Flammeri unter Umständen wieder dünn werden lässt.

Kommt ein Eigelb an den Flammeri, so kann man es gleich zu der kalten Flüssigkeit geben, die man zum Anrühren des Bindemittels benötigt. Diese angerührte Flüssigkeit – ca. 2 bis 3 EL- gibt man zu der bereits aufgekochten grösseren Flüssigkeitsmenge unter Rühren hinzu. Danach lässt man die gesamte Menge nochmals kurz aufkochen. Das Eigelb kann so nicht gerinnen, und der Flammeri erhält die gewünschte Konsistenz.

Sollte im Rezept steif geschlagenes Eiweiss in den Flammeri kommen, so sollte dieses komplett sehr steif geschlagen sein. Man sollte den Eischnee zügig mit einem Schneebesen unter den aufgekochten Flammeri locker unterheben. Der Flammeri wird so luftig und das Eiweiss kann nicht gerinnen und zusammenfallen.

Tipp:

Das Ansetzen des Milcheiweiss am Topfboden kann vermieden werden, wenn man die kalte Milch mit den Gewürzen in den Topf gibt und dann den Zucker einrieseln lässt. Die Zuckerschicht am Topfboden verhindert das Ansetzen, daher vor dem Aufkochen keinesfalls umrühren.

Erst umrühren, wenn das Bindemittel zugefügt wird.

Ein beliebtes Retept aus der Taralandküche

Als Grundrezept nenne ich hier einen Vanille – bzw. Zitronen Flammeri wie ihr gleich aus den genannten Zutaten erkennen könnt:

Kategorie:
    Grundrezept
    Flammeri
    süss

Grundrezept: Flammeri

Vanille- bzw. Zitronen flammeri 

 4 Portionen
1/2 l Milch  mit
40 g Zucker und
1 TL Butter    
1 Prise Salz
1/4 Stange Vanilleschote oder  
1/2 geriebene Zitronenschale
aufkochen.  
Nicht rühren!
45 g Stärkemehl in 2 bis 3 EL kalter Milch ( von der Gesamtmenge abgenommen! )
  mit  
1 Eigelb anrühren. Wenn die Milch kocht Stärke-Eigelb- Milch in die heisse Milch 
  unterrühren und einmal kurz aufköcheln lassen.
1 Eiweiss steif schlagen und unter den kalten Flammeri locker unterheben.

Tipp:

 Es bildet sich beim Abkühlen des Flammeri keine Haut, wenn man Frischhaltefolie auf den Flammeri legt. Nicht die Schüssel mit Frischhaltefolie einwickeln, da sich sonst Schwitzwasser bildet.

Nach Belieben kann man zum Flammeri Obstkompott oder Schokoladensauce servieren.

Ein beliebtes Retept aus der Taralandküche

Weitere Flammeri sind:

Vanilleflammeri

Zitronen- Limettenflammeri

Limettenflammeri aus der Taraland Lehrküche

Griessflammeri

Griessflammeri mit Pflaumenkompott

Karamellflammeri

Karamellflammeri aus der Taraland Lehrküche

Schokoladenflammeri 

Schokoladenpudding mit Spekulatius aus der Taraland Lehrküche

Apfelsinenflammeri

Apfelsinenflammeri aus der Taraland Lehrküche

Kirsch- / Pflaumengrütze

Rhabarber- / Stachelbeergrütze

Rote Grütze aus Saft

sowie 

Dänische Rote Grütze.

Da das Prinzip ausführlich erklärt wurde, nenne ich für die einzelnen Flammeri Sorten nur die jeweiligen Zutaten.

Ein beliebtes Retept aus der Taralandküche

Für

Griessflammeri

werden benötigt:

1/2 l Milch

25 g Zucker

1 Stück Zitronenschale

1 Prise Salz

1 TL Butter

20 gem. Mandeln

55 g Griess

1 Eigelb und

1 Eiweiss

Anmerkung:

Der Griess muss mind. 10 Min. Ausquellen. Erst dann das Eigelb sowie den Eischnee untergeben.

Griessflammeri aus der Taraland Lehrküche

Ein beliebtes Retept aus der Taralandküche

Der

Schokoladenflammeri

wird bereitet aus:

50 g Schokolade nach Belieben

1 gestr. TL Pulverkaffee

40 bis 50 g Zucker

1/2 l Milch

1/4 Vanilleschote und

40 bis 50 g Speisestärke

Schokoladenpudding mit Spekulatius aus der Taraland Lehrküche

Ein beliebtes Retept aus der Taralandküche

Für den

Apfelsinenfkammeri

benötigt man:

2 Apfelsinen – Saft und Schale sowie

1 Zitrone – Saft und Schale ;  zusammen sollte der Saft 1/8 l ergeben.

45 g Stärkemehl

1 Eigelb

3/8 l Milch

100 g Zucker und

1 Eiweiss

Apfelsinenflammeri aus der Taraland Lehrküche

Ein beliebtes Retept aus der Taralandküche

 

Kirschgrütze oder Pflaumengrütze

– hierfür werden folgende Zutaten gebraucht:

250 g Kirschen oder Pflaumen – entsteint gemessen 

1/4 l  Wasser oder Fruchtsaft

75 bis 100 g Zucker

Stangenzimt

45 g Sago oder 35 g Stärkemehl

 

Wichtige Anmerkung:

Grütze ist meist unter Verwendung von Sago hergestellt. Verwendet man Sago, muss dieser mind. 15 bis 20 Min. Ausquellzeit bei geringer Hitze.

Kirschgrütze

Ein beliebtes Retept aus der Taralandküche

Die

Rhabarber- oder Stachelbeergrütze

stellst Du her aus:

250 g Rhabarber oder Stachelbeeren

1/4 l Wasser

1/2 Vanilleschote

75 bis 100 g Zucker

40 g Sago oder 30 g Speisestärke

1 Eiweiss nach Belieben

Wichtige Anmerkung:

Bei Verwendung von Sago, diesen bitte erst ausquellen lassen bevor der Eischnee unter gehoben wird.

Ein beliebtes Retept aus der Taralandküche

 

Rote Grütze aus Saft  

Die Zutaten sind:

1/2 l Obstsaft

Zucker und Zitronensaft nach Bedarf

45 g Stärkemehl oder 45 g Sago

Wichtige Anmerkung:

Bitte den Unterschied zwischen Sago und Speisestärke beachten!

Ein beliebtes Retept aus der Taralandküche

Der

Karamellflammeri

wird etwas anders hergestellt. 

100 g Zucker  unter Rühren bei geringer Hitze langsam bräunen

4 EL kochendes  Wasser vorsichtig hinzufügen, dann 

1/2 l heisse Milch und

40 g Zucker

45 g Speisestärke in etwas kalter Milch angerührt zum Binden dazugeben

1 Eigelb sowie

1 Eiweiss kann nach Belieben unter den Flammeri gegeben werden.

Karamellflammeri aus der Taraland Lehrküche

Eine dänische Spezialität ist

„Rote Grütze“.

Das hier angegebene Rezept ist für 6 bis 8 Portionen:

    Kategorie 
    Dessert 
    Flammeri
    süss
     

Rote Grütze 

   
     
500 g gem. Beeren

frisch oder TK oder aus dem Glas

(Him -, Erd -, Brom -, und Heidelbeeren)

 mit  
1/2 l roten Fruchtsaft

(Kirsch- oder Johannisbeersaft)

 sowie nach Belieben bis zu  
 125 g Zucker  aufkochen bis die Beeren etwas zerfallen. Danach den Fruchtsaft mit der in etwas kaltem Saft angerührten  
80 g Speisestärke  binden.

Die dänische Rote Grütze wird mit flüssiger Sahne oder Vanillesauce gereicht.

 

Dänische Rote Grütze aus der Taraland Lehrküche

Ein beliebtes Retept aus der Taralandküche

Die

Vanillesauce

stellst Du wie einen Vanilleflammeri her, nur verdoppelst Du die Milchmenge sprich statt 1/2 l nimmst Du 1 l Milch.

Das ist reichlich Sauce für diese leckere Rote Grütze.

Tipp:

Alle Flammeris wie Schoko-, Karamell -, Aprikose-, Kirsch- etc. kannst Du zur Sauce machen, indem Du die Flüssigkeitsmenge verdoppelst.

Hier eine leckere Schokoladensauce

Schokoladensauce aus der Taraland Lehrküche

Hierum dreht sich alles in der Taraland Lehrküche!

Gutes Gelingen!

 

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4 Gedanken zu “Grundrezept: Flammeri”

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