Im Oktober kann man noch fleissig ernten!

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Die Gartensaison ist noch lange nicht zu Ende! Im Oktober kann noch fleißig geerntet werden.

Was bietet uns der Herbst?

Was haben wir da, zum Beispiel:

Rote Bete, Kürbis und auch Quitten landen jetzt im Erntekörbchen. Somit ist auch noch eine gute Zeit um zu Bevorraten. Das Geerntete direkt zu verarbeiten macht um so mehr Spass, wenn es aus dem eigenen Garten kommt, oder?

Hier meine Rezeptideen:

zu Rote Beete:

Hirsotto

Rote Beete-Tarte nach griechischer Art

Rote Beete Klösse

Rote Beete Ravioli

Rote Beete Suppe mit Meerrettichcréme

Rote Crépes mit Matjes

zum Kürbis:

Rotes Brot

Kürbis- Schoko-Cupcakes

rbis Gratin

Kürbis-Créme-Brulée

Pumpkin Pie

aus Quitten:

Chili con Quitte

Schweinebraten mit Quitten

Pastinaken-Quitten-Suppe

Quittengriess mit Baiserhaube

Quitten-Mispel-Konfitüre

Ich wünsche allen schöne Herbsttage! 

Ein Tipp von mir, stöbert doch mal nach weiteren leckeren Rezepten auf meinem Blog.

 

TARALANDSylvie

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Die schönste Erntezeit des Jahres!

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Das beliebte Beerenobst hat längst den Sommer eingeläutet und wir können aus dem Vollen schöpfen.

Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren – es wird geerntet was das Herz begehrt und direkt vernascht. Viele leckere Rezepte von der Vor- bis zur Nachspeise findet ihr hier auf meinem Blog. 

Ein Sommer ohne Rote Grütze geht gar nicht.

Für die Rote Grütze sind Kirschen gefragt. 

Ob Kirschen, Erdbeeren oder Himbeeren. Jeden Tag reift etwas Neues heran, wir brauchen nur die Hand danach auszustrecken. Ist das nicht wie im Paradies.

Wir sind mittendrin in der schönsten Erntezeit des Jahres. Denn im Hochsommer ist die Auswahl an Beeren besonders gross . Erst kommen die Erdbeeren, dann folgen Johannisbeeren und Stachelbeeren, Himbeeren und Brombeeren.

Zwischendurch können auch noch Blaubeeren-Heidelbeeren geerntet werden. Und woran erkennt man, dass sie reif sind? Ganz einfach, wenn sie ihre volle Farbe haben und leicht vom Strauch gelöst werden können.

In meinem Blog Post im Oktober 2018 ging es um diese

BLAUEN BEEREN.

Viele Rezeptideen findet ihr somit hier.

UROMIS KIRSCHKUCHEN

darf hier nicht fehlen.

Kirschen von Nachbars Baum direkt stibitzt und in den Mund oder gepflückt und ab  in die Rote Grütze?

Das ist Sommer!

Johannisbeeren zum Nachtisch einmal anders.

Wie wäre es mit einem Gelee.

Johannisbeer- Rhabarber – Gelee mit Sekt

Jetzt ist auch die Saison für Johannisbeeren (Ribes rubrum/Ribes nigrum). Wer etwas Gutes für seine Gesundheit tun möchte oder einen kleinen Vitaminschub braucht, sollte sich überlegen, mal diese kleinen roten, weissen oder auch schwarzen Früchte aus der Familie der Stachelbeergewächse näher kennen zu lernen.

Stachelbeerkonfitüre findet man sehr selten im Lebensmittelhandel.

Warum macht ihr diese nicht einfach mal selber?

 Hier das Rezept meiner

Stachelbeerkonfitüre.

 

Auf dem Markt werden Stachelbeere (Ribes uva-crispa) häufig in saurem Zustand angeboten, sodass sie zum direkten Verzehr weniger geeignet sind. Zuvor gekocht und gesüsst sind sie für Torten, Konfitüren oder Crumbles dafür aber ein wahres Highlight. Die auf den ersten Blick eher unscheinbar wirkenden grünen Beeren haben sich definitiv einen Platz im Garten verdient.

Zum Grillen gehört auch ein Chutney.

 Hier das Rezept vom

Stachelbeerchutney.

Stiegen mit den schönsten Erdbeeren gibt es zu kaufen.

Da muss man einfach zugreifen, oder?

Hier mal ein Rezept für eine typische Sommertorte –

Erdbeer-Joghurt-Torte

Rund um die ERDBEEREN ging es bereits bei meinem

Blog Post im Juni 2017.

Hier der Direktlink.

Selbst Eingemachtes schmeckt nicht nur am besten, es ist auch immer wieder ein tolles Geschenk für Freunde, Familie oder die Nachbarin die im Urlaub sich um das Zuhause und die Blumen darin kümmert.

 

Hier das Rezept meiner

ROTEN GRÜTZE zu OSTFRIESISCHEN WAFFELN

Einfach himmlisch!

Hier eine meiner Lieblingskonfitüre:

TIROLER RUMTOPF KONFITÜRE

Sophie´s Himbeereis

gehört auch zum Sommer.

 

 

Ich wünsche allen einen traumhaften Sommer!

TARALANDSylvie

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Frohe Pfingsten!!

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Pfingsten weckt viele schöne Erinnerungen bei mir:

Ich denke an fröhliche Ausflüge mit Picknickkörben gefüllt mit

Piepmätzen,

sonnige Tage am Schlachtensee in Zehlendorf,

oder im Kurzurlaub am Meer oder in den Bergen,

Erdbeerkuchen mit viel Mascarponecréme…..,

erholsame freie Tage und lustige Erlebnisse,

ein Pfingst-Konzert im Zoo in Berlin, 

Grillen mit Freunden im Tierpark an der Goldelse,

Polopferde auf dem Maifeld am Olympiastadion und und und……

Ich hoffe, Ihr könnt dieser langen Liste eine weitere schöne Pfingst-Erinnerung hinzufügen!

Ich grüsse Euch mit den Piepmätzen und  einem Erdbeerkuchen mit Mascarponecréme und wünsche Euch ein rundum schönes Pfingstfest. 

Der Pfingsttag kennt keinen Abend, denn seine Sonne,

die Liebe, geht nie unter.

(Theodor Fontane)

 

An Pfingsten
liegt etwas Heiliges in der Luft,
das beschwingt die Schmetterlinge,
schmeichelt den Blüten,
bringt die Tiere zum Hüpfen und Tanzen
und die Blätter zum Spriessen.
Und die Sonne scheint so hell und klar
wie an keinem anderen Tag.

Pfingstrose und Pfingstsonne
versprechen solche Wonne
zu diesem schönen Fest,
das Gott zu Ehren ist!

TARALANDSylvie

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Reisgerichte aus aller Welt!

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Riz, Rice, Rico, Reis….

So unscheinbar die kleinen Körner doch sind, so vielseitig sind sie einsetzbar. Die nahrhaften Körner sind aus den Küchen rund um den Erdball nicht wegzudenken.
Ich habe mich auf die Suche nach typischen Reisrezepten gemacht und so einige aus meinen Reisen für Euch im Gepäck mitgebracht.
Mal sind die Körner schlank, mal kugelig, mal klebrig, mal fallen sie locker und einzeln von der Gabel. Reis zählt zu den Getreidearten.
Als Urgetreide ist es somit kein Wunder, dass der Reis seinen Stammplatz in den Kochtöpfen der Welt gefunden hat.
Reis ernährt die Hälfte aller Menschen dieser Erde. Vorwiegend wird Reis in Hinterindien, Indonesien, China, Japan und den Philippinen angebaut, aber auch in Amerika und Südeuropa ist Reisanbau zu finden. Man unterscheidet beim Anbau Sumpf- und Bergreis.
Die Reiskultur, d. h. ein bis zu 1,5 m hohes Rispengras einer Sumpfpflanze, benötigt mittlere Wärme und reichlich Bewässerung in von Hand, also künstlich angelegten Reisfeldern. Eine Wachstumsperiode dauert 6 Monate.

Folgende Bearbeitungsstufen müssen dabei erfolgen:

1. Das Dreschen aus der Reisrippe – sogen. Rohreis entsteht.
2. Entfernen der Strohhülse. Hier spricht man von Cargoreis. Das Korn hat eine braune Samenschale und wird überwiegend in dieser Form eingeführt.
3. Das Schleifen, d. h. das Entfernen der Samenschale. Man nennt diese Samenschale auch „Silberhäutchen“. Auch auch der Keim wird geschliffen.
4. Das Absieben. Es entsteht Weissreis. Das Nebenprodukt ist Bruchreis.
Es gibt etwa 8000 verschiedene Reissorten. Ihren Ursprung haben biologisch gesehen alle Reissorten in der Art „ORYZA sativa“.

Man unterteilt sie in drei biologische Gruppen:

1. Langkornreis
2. Rundkornreis
3. Mittelkornreis
Das Reiskorn ist von einer kieselsäurehaltigen, harten Hülle umgeben. Darauf folgt dann eine vielschichtige Schale (das ist die Silberhaut). Hier befindet sich der grosse Teil der Vitamine, Mineralstoffe, Fette und Eiweiss.
LANGKORNREIS
Dieser Reis ist 6 bis 8 mm lang, hart und glasig. Ihn kocht man im Verhältnis 1: 2, d. h. 2 Teile Wasser auf ein Teil Reis. Er kocht trocken und körnig. Zum Reifen benötigt diese Reissorte eine lange Zeit mit hohen Temperaturen. Überwiegender Anbau ist Südamerika. 70 % des in Deutschland verzehrten Reis ist Langkornreis. Auch als PATNA-Reis bekannt.
RUNDKORNREIS
Man kocht diesen Reis entweder im Verhältnis 1:3 oder 1:4. Das Reiskorn ist 4 bis 5 mm lang, weich und kalkig. Das Korn gibt beim Kochen 15 % seiner Stärke ab und kocht dann weich. Der Anbau dieser Reissorte ist subtropisches Gebiet. 30 %  dieser Sorte wird in Deutschland verzehrt. Rundkornreis ist bei uns als MILCHREIS bekannt.
MITTELKORNREIS
5 bis 6 mm lang, weich und kalkig ist diese Reissorte. Die Kocheigenschaften sind dem Rundkornreis gleich zu setzen. Also 1:3 oder 1:4 stehen Verhältnis Reis : Flüssigkeit. Hauptanbaugebiete sind Italien und Burma.

Aufgrund der Verarbeitungsform unterscheidet man noch nach:

1. Braunreis
Das ist Naturreis oder sogen. Cargo-Reis. Er hat eine bräunliches Aussehen und ist noch vom wertvollen Silberhäutchen umgeben. Er hat dadurch eine längere Garzeit. Sein Vitamingehalt ist sehr hoch. Er findet vorwiegenden Einsatz in der Diätküche!

100 g brauner Reis enthalten im Durchschnitt:

7,5 g Proteine
1,9 g Fett
0,34 mg Vitamin B1
0,05 mg Vitamin B2
4,70 mg Niacin
Brennwert: 1506 KJ oder 360 Kcal
2. Weissreis
Das ist geschliffener Reis, d. h. das Silberhäutchen wird maschinell entfernt und das Reiskorn ist mit Glukose und Talkum überzogen. Daher sollte man diesen Reis vor dem Kochen waschen. Am besten in einem Sieb. Er ist sehr fein im Geschmack und empfindlich bei zu langem Kochen und hohem Druck.

100 g polierter Reis enthalten im Durchschnitt:

6,7 g Proteine
0.4 g Fett
0,07 mg Vitamin B1
0,03 mg Vitamin B2
1,60 mg Niacin
Brennwert: 1519 KJ oder 363 Kcal
3. Parboiled Reis
Dieser Reis unterlag einer speziellen Behandlung. Vitamine im Inneren sind so gut wie weg. Das Silberhäutchen wurde entfernt. Das Korn ist gelblich und hat eine stumpfe Oberfläche. Man kocht den Reis im Verhältnis 1: 3/4. Der Reis ist sehr kochfest und bleibt auch bei längerer Hitze- und Druckeinwirkung körnig und trocken.

100 g Parboiled Reis enthalten im Durchschnitt:

7,4 g Proteine
0.3 g Fett
0,44 mg Vitamin B1
0 mg Vitamin B2
3,50 mg Niacin
Brennwert: 1544 KJ oder 369 Kcal
4. Schnellkochender Reis
Das ist behandelter Weissreis (Langkornreis). Er hat eine poröse Oberfläche, ist spröde und bricht leicht. Er ist bereits vorgekocht, etwas Plüsch ähnlich. Vitaminarmer Reis, der eine Restgarzeit von 3 bis 5 Min. hat.
5. Bruchreis
Das ist minderwertiger Reis. Er eignet sich für Suppen. Als Brüheinlage, für Aufläufe. Er ist klumpig und matschig nach dem kochen. Er wird oft den anderen Reissorten % tal beigemischt. Dadurch entstehen die unterschiedlichen Preiskategorien. Auf den Hersteller achten beim Kauf!

Dieser Reis wird auch gerne als Futtermittel bei der Hühnerzucht verwendet.

6. Wilder Reis  auch Indianerreis genannt
Es ist der schwarze Samen eines Wassergrases. Dieser Reis ist sehr teuer, aber schon ein paar Gramm genügen, um anderen Reissorten ein interessanteres Aussehen zu geben. Der Geschmack ist würziger als bei weissen Sorten. Rote Samen sind ihm sehr ähnlich. Die Garzeit dieser Sorte ist länger als beim weissen Reis. Man sollte ihn somit getrennt zubereiten. Der Geschmack kann ins nussige gehen.
Manomin, gutes Getreide nennen die Indianer den wilden Reis, der seit mehr als 1000 Jahren ein wichtiges Nahrungsmittel ist. Diese exotische Delikatesse hat eigentlich mit den Reis aus Asien nichts gemein. Der Samen eines Wassergrase ( botanisch: ZIZANIA AQUATICA) das vor allem in den riesigen Seen- und Flussgebieten im Nordwesten der kanadischen Provinz Ontario gedeiht ähnelt nur dem Reis.
Nach Altvätersitte ernteten die Indianer den wilden Reis vom Kanu aus und feierten in Stammestracht mit ihren Stammtänzen POW-WOW eine Art Erntefest. Zur Zeit des Wildreismondes – im September stehen die goldgrünen Halme bis zu 2 m hoch senkrecht im Wasser mit vollen Pflanzenspitzen. Diese werden dann mit einem Stock herausgeschlagen. Wildreis ist ein Naturprodukt und noch heute ist seine Ernte aufwendig.
Ohne Zusatz- und Konservierungsmittel gelangt er zu uns nach Deutschland. Im Verhältnis 1:4 kocht man ihn ca. 45 Min. und lässt ihn dann weiter 5 Min. ausquellen. Ein traditionelles Gericht sind die kanadischen Wildreispfannkuchen, bei denen der Wildreis unter den Pfannkuchenteig gemischt wird. Dazu serviert man Ahornsirup.

100 g Wildreis enthalten im Durchschnitt:

13,7 g Proteine
0,7 g Fett
72,3 g Kohlenhydrate
0,45 mg Vitamin B1
0,63 mg Vitamin B2
6,20 mg Niacin
90,00 mg Calcium
4,20 mg Eisen
120,00 mg Magnesium
199,50 mg Kalium
300,00 mg Phosphor
Brennwert: 1489 KJ oder 350 Kcal
siehe hierzu:

 Pfannkuchen mit wildem Reis

7. Avorio-Reis
Hier handelt es sich um ein Mittelkornreis. Dieser Reis wird nach dem Parboiled Verfahren vorbereitet. Auch als RISOTTOREIS bekannt.

CONTRA Kochbeutelreis

Zum Schluss möchte ich noch einen Vergleich zwischen losem Reis und KOCHBEUTELREIS machen. Der Preis des Kochbeutels und seine Inhaltsmenge an Reis ist doppelt so hoch. Die Zeitersparnis bei der Zubereitung ist nicht vorhanden, da man den Beutel in viel kochendem Wasser schwimmend zubereiten muss rechnet man 7 Min. Kochzeit und 10 Min. Quellzeit. Die Energiekosten sind erheblich höher, da man viel Wasser erst einmal zum Kochen bringen muss. Kochbeutelreis ist Langkornreis.

Etwas zur ernährungsphysiologischen und diätischen Bedeutung des Reises

Kennzeichnend für Reis ist sein geringer Natriumgehalt. Natrium bindet das Wasser im Körper. Natriumarme Ernährung hält den Körper somit wasserarm oder entwässert ihn. Kartoffeln im Vergleich haben 4 mg Natrium, Reis dagegen nur 2 mg. Brot bereits 160 mg. Deshalb spielt Reis eine besondere Rolle, wenn der Speiseplan für die Behandlung von Nierenkranken oder Bluthochdruck-Patienten erstellt wird. Reis neutralisiert die Geschmacksorgane und ist leicht verdaulich.
Wo es darum geht, bei krankhaften Störungen im Magen-Darm-Bereich, Krankheiten der Bauchspeicheldrüse, Leber-Gallenwege etc., die Verdauung möglichst wenig zu beanspruchen, ist Reis besonders angezeigt.

Das Kochen von Reis

Hierzu verweise ich auch die Grundrezepte:

Grundrezept-Reis

Grundrezept-Risotto

Nun sind wir bei den im Blog vorhandenen Rezepten:
Grundrezept – Reis
Asiatischer Reis mit Schweinebauch aus dem Wok
Biryani- indisches Reisgericht
Broccoli-Wildreis
Brühreis
Bulgarisches Medaillions mit Zucchinigemüse zu Tomatenreis
Cranberry – Basmatireis
Duft-Gemüsereis
Flämischer Reiskuchen
Fleischbällchen in Currysauce zu Gemüsereis
Gebratener Reis aus dem Wok
Gemüsereis
Gemüse-Reis
Glasierte Schweinefilets m. BBQ Sauce u. Gemüse-Reis
Glasiertes Sesamhuhn mit Reisnudelsalat
Kokosmilchreis mit Chili-Ananas-Pekannüssen
Kokos-Reis
Lachstürmchen mit Broccoli-Wildreis und Weinsauce
Leber-Reis-Klösschen
Mandarinen-Reis-Salat
Mandel-Granatapfel-Reis
Milchreis
Milchreis-Obst-Torte
Milchreis-Tarte
Orientalischer Gewürzreis
Pfannkuchen mit wildem Reis
Reis-Congee aus China
Reissalat mit Beeren
Rosenduft -Reis
Schnelles Stroganoff mit Reis
Tomatenreis
Thunfisch mit Kokos-Reis und asiatischem Gemüse
Grundrezept – Risotto blanco
Meeresfrüchte Risotto
Risotto
Risotto alla Milanese
Risotto Pina Colada
Rotes Risotto
Schokoladen-Risotto
Tonno Risotto
Walnuss – Risotto

TARALANDSylvie

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So süss sind WIR!

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Klar die Lust auf Süsses ist uns wohl angeboren. Denn es beginnt schon mit der leicht süssen Muttermilch.
Was ist nun aber gesund? Was macht uns fit und was träge?
In den letzten Monaten ist leidenschaftlich über „Gesunde“ Ernährung gesprochen und diskutiert worden. Ein übermässiger Konsum von Zucker setzt in die Lebensmittelindustrie das Zeichen z. B. Getränke und Lebensmittelprodukte mit nun weniger Zucker in die Regale zu stellen.
Wie das? Warum dieser plötzliche Wandel? Wie viel Zucker man isst, bleibt doch letztlich jedem von uns selbst überlassen, oder? Welche Auswirkungen hat denn nun der Verzehr von zuviel Zucker in meinem Körper? Was ist eigentlich zuviel? Was passiert mit mir, wenn ich Süsses komplett aus meinem Ernährungsplan streiche?
Zucker ist nicht nur in Süssigkeiten enthalten, sondern in vielem mehr.
Glukose sogen. Traubenzucker ist die Energie, der Treibstoff in unserem Körper. Allein unser Gehirn benötigt davon 150 g täglich.
 Aber hierzu braucht es nicht reinen Zucker, denn unser Körper zieht aus den kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln den nötigen Brennstoff. Er wandelt um. Mit etwas mehr Aufwand ist die Energiegewinnung sogar aus Fett und Eiweiss gegeben. Unser Körper weiss sich also zu helfen. Daraus schliessen wir, das Zucker ein Genussmittel ist, das wir aber nicht zwingend brauchen.
Zucker wirkt nicht nur auf unser Gefühlsleben, denn wir schütten nicht nur das Glückshormon Dopamin aus, sondern Zucker wirkt auch auf unseren Stoffwechsel.
Essen wir zuckerreich, so steigt der Blutzuckerspiegel sehr schnell an. Denn im Gegensatz zu Eiweiss, langsam verdaulichen Kohlenhydraten und Fett muss der Zucker ja nicht erst aufwendig zerlegt werden. Der Körper produziert Insulin, ein Hormon, dass den Zucker vom Blut in die Körperzellen transportieren soll.

Je mehr Zucker desto mehr Insulin. Je mehr Insulin desto schneller wird der Zucker durch die Zellen geschleust. Die Folge ist, dass der Blutzuckerspiegel sehr schnell wieder sinkt. Glukose aber darf nicht knapp werden in unserem Körper und so signalisiert der Körper ans Gehirn Energie muss her, dass löst den Heisshunger nach noch mehr Süssem aus.

Ein Teufelskreis.
Unser Körper hält also nur die Balance, wenn wir weniger Zucker essen. Dann fühlen wir uns länger satt. Energie nimmt der Körper sich dann aus der Fettverbrennung. Unsere Geschmacksknospen werden auch wieder empfindlicher. Wir schmecken plötzlich wieder die Süsse in den Mohrrüben und Früchten.

Grundsätzlich gilt: Ernähren wir uns bewusster, wirkt sich das auf unsere Gesundheit aus.

Der europäische Bürger nimmt pro Jahr ungefähr 40 kg Zucker zu sich. Dies ist eindeutig zu viel. Die vielfältigen gesundheitlichen Probleme sind die Folge davon.
Schauen wir auf die Säfte im Handel – verdünnen wir sie mit Wasser oder stellen wir sie mit einem Entsafter selbst her.

Schauen wir auf Fruchtjoghurts im Handel – stellen wir unseren Joghurt selbst her. EASIYO macht es möglich!

Fertiggerichten? Warum nicht selbst kochen?

Kuchen? Mal ehrlich, selbst gebacken schmeckt er doch viel besser, oder? 

Konfitüren selber machen, bringt nicht nur Spass, sondern spart ZUCKER!

Genuss ohne Reue! – Einfach mal probieren!

Aber wie sieht es mit Schokolade aus? – Schokolade macht glücklich! Schokolade ja, ab und zu, aber in Massen bitte.
Es muss nicht immer der weisse Haushaltszucker sein. Andere Süssungsmittel stehen zur Verfügung. Egal ob raffinierter Zucker, Dicksaft oder Stevia. 
Geniessen sollte man immer bewusst!
Hier nun die Möglichen „Süssen“:

1. Honig

1 kg Honig pro Jahr sagt die Statistik verbraucht ein Mensch in Deutschland. Verschiedene Sorten haben wir unseren Bienen zu verdanken, die auf der Suche nach Nektar in ihrem Leben mehrfach um die Erde fliegen. So entstehen die verschiedenen Sorten wie Waldhonig, Akazienhonig, Blütenhonig u.s.w.

In der Küche ist Honig ein Allrounder. Honig hat eine höhere Süsskraft als Haushaltszucker und besteht zu bis zu 20 % aus Wasser. Somit braucht man für die gleiche Süsse weniger Honig als Zucker.

2. Kokosblütenzucker

Dieser Zucker wird aus dem Saft aufgeschnittener Kokosblüten hergestellt. Der Saft wird aufgefangen und nach dem Sieben zu Sirup eingekocht. Die Masse kristallisiert aus und wird dann gemahlen. Der Geschmack ist karramellig. Der Zucker zergeht auf der Zunge da sein Schmelzpunkt geringer ist als der vom Haushaltszucker.

Man verwendet ihn in der Küche im gleichen Verhältnis wie Haushaltszucker da er auch die gleiche Süsse aufweist.

3. Ahornsirup

Der eingedickte Saft des Zuckerahorns nennt sich auch Phloemsaft oder Xylemsaft. In den Monaten von Ende Februar bis Ende April wandelt der Baum seine angesammelte Stärke in Zucker um. Je reifer der Ahornsaft im Baum ist, desto dunkler und desto intensiver ist sein Geschmack.

Grundsätzlich gilt: Je heller desto feiner, je dunkler desto intensiver ist der Geschmack des Sirups. Das entscheidet auch über Qualität und über die Grade auf der im Handel angebotenen Flasche. Kanadischer Ahornsirup ist der bekannteste. Pancakes sowie Marinaden und Dressings kennen wir schon jetzt.

4. Agavendicksaft

Zu diesem dickflüssigen Saft können Äpfel, Birnen und Trauben verarbeitet werden. Der wohl bekannteste aber ist der mexikanische Sirup, der den Namen gib. Agavensirup.

Die enthaltene Fruchtsäure (fructose) macht ihn süsser als Honig. Somit braucht man weniger wenn man Rezepturen mit Honig gegen Agavendicksaft austauscht.

Farblich variiert der Dicksaft von transparent über hellkaramell bis bernsteinfarbend. Je dunkler desto intensiver ist sein karamelliger Geschmack.

Konfitüren, Marmeladen, Eistees, Salatsaucen kann man sehr gut mit Agavendicksaft süssen. Dank seines niedrigen Wassergehaltes ist der Dicksaft lange haltbar. Dennoch sollte er im Kühlschrank aufbewahrt werden.

5. Stevia

Stevia ist ein aus der Pflanze Stevia rebaudiana („Süsskraut“, auch „Honigkraut“) gewonnenes Stoffgemisch, das als Süßstoff verwendet wird. Auch wenn es eine Pflanze ist: Stevia sollte mit Bedacht eingesetzt werde. Es gibt Stevia in Form von Tabletten, Pulver und flüssig.

300 mal mehr Süsse hat Stevia als Haushaltszucker.

Wer glaubt, mit Stevia eine naturbelassene Alternative zu Süßstoff oder als Ersatz für Zucker in Händen zu halten, der täuscht sich. Frei von Kalorien, diabetikergeeignet und nicht-kariogen sind die Stevia-Süssmittel zwar, aber leider alles andere als naturbelassen. Beim Herstellungsprozess von Steviolglykosiden werden sogar umweltschädliche Aluminiumsalze in der Industrie eingesetzt.

Wir verdauen diesen Zuckerersatz nicht. Wir scheiden ihn einfach wieder aus, das spart zwar Kalorien. Aber: Stevia ersetzt Haushaltszucker nicht vom Volumen her.

Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 4 mg pro Körpergewicht.

Haushaltszucker bei Gebäckrezepten gegen Stevia suzutauschen funktioniert NICHT! Man benötigt Füllstoffe beim Backen.

Tee, Saft und Kaffe damit zu süssen spart Kalorien, aber gesund finde ich ist das nicht auf Dauer und schmecken tut es nach Lakritze. Der Jieper nach Süssem wird durch Stevia nicht gestillt.

6. Birkenzucker

Birkenzucker sieht aus wie Zucker und lässt sich auch genauso verarbeiten.

Der Zuckeraustauschstoff Xylito hat aber einen leichten Minzgeschmack.

Für Rezept mit Hefe kommt er nicht in Frage, da sich Hefe nicht von Birkenzucker ernähren kann.

Birkenzucker kennen wir schon in Zahnpasta und in Kaugummis.

Einfach mal als Haushaltszuckertauschvariante probieren.

7. Brauner Zucker oder Rohrzucker?-

    Rohzucker und weisser Zucker?

Brauner Zucker oder industrieller weißer Zucker wird aus Pflanzen gewonnen. Die Hauptquellen sind das Zuckerrohr mit Anbauflächen in den Tropen, die Zuckerrübe mit den Anbauflächen in gemäßigten Breiten, die transgene Zuckerrübe H7-1 in den USA und neuerdings Stevia aus der gleichnamigen Pflanze rebaudiana.

Industrieller weisser Zucker wird aus der Zuckerrübe gewonnen. Dieser Zucker wird mehrfach raffiniert, damit er der klassische rein weisse Kristallzucker wird.

Die Bezeichnung „Brauner Zucker“ kann auch ein Zwischenprodukt sein und wird aus der Zuckerrübe gewonnen. Er ist grob auskristallisiert. Die Konsistenz ist noch etwas klebrig feucht, da er noch etwas Sirup enthält.

Meistens ist brauner Zucker schlicht und einfach brauner Zucker oder Kandis Zucker, eigentlich existiert hier kein grosser Unterschied zu weissem Zucker.  Lediglich wurde dieser bei seiner Herstellung nicht von  dunklen Inhalten des Sirups durch Siebe-Verfahren und gründlich Raffinierung befreit, was letztendlich zur braunen Zuckerfarbe geführt hat. Aber Rohrzucker unterscheidet sich klar davon.

Der Vollrohrzucker besteht aus gereinigtem, vollständig eingedicktem und getrocknetem Zuckersaft des Zuckerrohrs. Die Melasse wird nicht abgetrennt und verbleibt mit ihrem vollen Gehalt. Diese Zuckersorte enthält alle Mineralstoffe und hat einen Eigengeschmack, der an Karamell oder Melasse erinnert.

Rohrohrzucker wird ebenfalls aus Zuckerrohr ausgepresst. Der so gewonnenen Saft wird eingedickt und zusätzlich mit Zuckerkristallen verfeinert. Rohrzucker entsteht durch Auskristallisieren aus gereinigtem Zuckersaft, von dem die flüssige Melasse weitestgehend abgetrennt wird.

Rübenzucker wird aus der Zuckerrübe hergestellt. Rohrohrzucker wird oft angepriesen und gerne in Cocktails eingesetzt.

Dieser braune Zucker schmeckt nach Karamell und eignet sich besonders zum Süßen von Plätzchen, Kuchen, Süssspeisen und vielen unterschiedlichen Getränken. Sein Aroma ist einzigartig. Nüsse und Obst erhalten mit dieser aromatischen Süsse eine spezielle Note. Beim Backen entsteht eine besondere Bräunung. Die Struktur der vielfältigen Kuchensorten wird deutlich verbessert.

Haushaltszucker hat also vielen Namen.

Die Industrie möchte hierdurch den Zuckergehalt in vielen Produkte verschleiern. So wird der Zucker nicht mit dem wahren Namen deklariert, sondern eben versteckt unter vielen anderen Namen angegeben.

8. SaccharoseGlucose, Fructose, Lactose, Maltose

Diese werden oft genannt. Es ist unabhängig aus was diese Zuckerart gewonnen wurde, es handelt sich um raffinierten Industriezucker ohne Farbstoff.

9. Mit Muskovade 

So wird Rohrzucker bezeichnet, der aus Zuckerrohr gewonnen wird.

Mein Tipp:

1. Süssen mit natürlicher Süsse.
2. Geschmacksträger wie getrocknete Früchte, Reismilch, Cashewkerne und Gemüsesorten wie z. B. Mohrrüben verwenden.
3. Zucker gegen Honig und Agavendicksaft austauschen wo es in der Rezeptur passt.
4. Karamellisierte Tomaten oder Ananas als Süsse nutzen.
5. Milchreis mit Kokosnussmilch.
6. Oft lässt sich die Zuckermenge einfach mal reduzieren und es schmeckt trotzdem.

Anmerkungen:

Gesundheitliche Auswirkungen :

Der tägliche Konsum an Zucker ist enorm hoch. Er ist zur Sucht geworden, zum Teil unbewusst. Gedankenlos wird Zucker im Tee oder Kaffee genossen. Süße Aufstriche zum Frühstück, Kekse und andere Süßigkeiten zwischendurch, Kuchen am Nachmittag und süße Getränke den ganzen Tag.

Ein Vielfaches machen auch die versteckten Zuckermengen in Milchprodukten, Süssspeisen, Saucen, Konserven und Fertiggerichten, aus. Sie sehen den Zuckergehalt nicht.

In diesen Mengen ist der Zucker ungesund und schädlich für den gesamten Organismus. Nicht nur die Entwicklung Richtung Fettleibigkeit und Diabetes, sondern die komplette Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit des Immunsystems.

Ein geschwächtes Immunsystem ist viel anfälliger für Krankheiten. Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten haben in Ihrem geschwächten Körper ein leichtes Spiel sich zu vermehren, zu wachsen und viele gravierende Schäden anzurichten. Die Anfälligkeit für viele Krankheiten nimmt drastisch zu. 

Bei der Herstellung des Zuckers aus der Zuckerrübe werden die Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien nicht verwertet. Allerdings sind gerade diese Stoffe für die Gesunderhaltung des Körpers lebensnotwendig. Der Organismus vermisst diese guten Stoffe aus der Natur.

Der Körper merkt nach und nach, dass er von diesem raffinierten Zucker nur die Kohlenhydrate erhält, aber nicht die lebenswichtigen Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. 

Rohrzucker auch bei Lactose- und Fructoseintoleranz

Der enthaltene Melasse Gehalt hebt deutlich die natürliche Zusammensetzung. Aufgrund der schonenden Verarbeitung bleiben alle wichtigen Stoffe enthalten. Höchste Nährwerte sind beim Rohrzucker garantiert.

Eisen, Kalzium und Chrom das sind wichtige Bausteine für unseren Körper. Gerade im Hinblick auf die Balance des Blutzuckerspiegels ist Chrom ein sehr wichtiges Element.

Rohrohrzucker und Vollrohrzucker 

Diese Zuckerarten beinhalten nicht nur die Süsse, sondern auch alle notwendigen Begleitstoffe. Wichtig ist, dass diese Zuckerarten noch die natürliche Melasse beinhalten. Dieser dunkle Zuckersirup enthält alle Mineralien, die in der ursprünglichen Pflanze enthalten waren. Es ist nicht alles weg raffiniert worden. Die Melasse ist ein sehr wertvolles Lebensmittel.

Fazit:

Zucker scheint ein hohes Suchtpotential zu haben. Es fällt einigen sehr schwer diesen Konsum einzuschränken. Trotzdem sollte man unabhängig von der Zuckersorte versuchen bewusst mit diesem Naturprodukt umzugehen. Die tägliche Ration deutlich sichtbar abwiegen und einteilen. Auf versteckte Zucker, auch unter anderen Bezeichnungen, achten. Es ist unser Körper und unser Leben, schauen wir daher immer genau auf die Zutatenliste. 

Wie gefällt Euch dieser „andere“ Blogbeitrag?
Möchtet ihr noch weitere Ernährungstips und Themen aufgegriffen haben?
Ich freue mich auf Eure Kommentare.

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Leichtverdauliche Kost

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bar

so heisst es beim Arzt, wenn dieser erhöhte Entzündungsmarker im Stuhl feststellt. Diese Entzündungsmarker sind z.B. Calprotectin oder alpha 1-Antitrypsin und diese lösen in unserem Darm offensichtlich entzündliche Reizungen aus. Um nun diese entzündeten Bereiche des Magen-Darmtraktes zu entlasten, sollten schlecht verträgliche Lebensmittel gemieden oder zumindest eingeschränkt werden.
Mit der leichten Kost ist also gemeint, diese schlecht verträglichen Lebensmittel zu ersetzen, um:
1. eine Entlastung und Erholung des Darms
2. eine ausgewogenen Nährstoff- und Energieversorgung sowie
3. einen Ausgleich einer Mangelversorgung bestimmter Nähstoffe
zu erzielen.
Ernährungslehre (Ökotrophologie) gehört zur Ausbildung einer Hauswirtschaftsleiterin. Die Ökotrophologie (griechisch  oikos „Haus“, trophe „Ernährung“ und -logie) ist seit den 1960er Jahren in Deutschland das eigenständige interdisziplinäre Studienfach der Haushalts- und Ernährungswissenschaften. Auch Diätassistentinnen werden von Hauswirtschaftsleiterinnen ausgebildet. Somit möchte ich hier auch einmal ein anderes Thema aufgreifen, was viele von uns zeitweise oder sogar  dauerhaft betrifft. Denn viele chronische Krankheiten des Magen-Darmtraktes benötigen leichte Kost. Eine leichte Magen-Darmverstimmung ist ein zeitweises Problemchen, das wir mit einer zeitweisen Ernährungsveränderung wieder beheben können.
Bestimmte Lebensmittel gelten als magenschonend und leicht verdaulich. Das bedeutet, dass ihr Verzehr in der Regel kaum Verdauungsbeschwerden wie Magenschmerzen, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall oder Verstopfung verursacht.
Ob verträglich oder nicht, hängt von jedem einzelnen Betroffenen auch selbst ab. Hier können nämlich auch individuelle Unverträglichkeiten mit einfliessen, wie z.B. eine Lactose (Milchzucker) Unverträglichkeit. Tritt innerhalb einer Stunde nach dem Verzehr von Milchprodukten ein Durchfall oder kräftige Flatuenzen auf, so sollte man auch hier dran denken.
Insgesamt sollte die Kost auf Lebensmitteln, die eine feine Struktur besitzen und dadurch einen geringen bis mittleren Ballaststoffgehalt aufweisen, umgestellt werden. Der Darm sollte geschont werden und seine Arbeit sollte nicht so hoch beansprucht werden. Gleichzeitig aber sollten die Lebensmittel möglichst reich an Vitaminen und Mineralstoffen sein. Länger anhaltende Darmreizungen haben nämlich eine verminderte Nährstoffaufnahme zur Folge.
Dies betrifft häufig folgende Nähstoffe:
1. fettlösliche Vitamine – A-D-E-K
2. B-Vitamine
3. Eisen
4. Selen
5. Zink
6. Natrium
7. Kalium
Häufig liegt auch eine gestörte Fettverdauung vor. D. h. die mit der Nahrung aufgenommenen Fette werden hier zum Teil ungenutzt über den Stuhl ausgeschieden. Man spricht von Steatorrhoe. Speziell bei Fettresorptionsstörungen finden MCT-Fette ihre Anwendung. Aus dem englischen: medium-chain triglycerides (MCTs) oder MCT-Fette, sind Triglyceride, die mittelkettige Fettsäuren enthalten. Zu den mittelkettigen Fettsäuren zählen die Capron-, Capryl-, Caprin- und die Laurinsäure. Die Umstellung auf diese Fette sollte langsam erfolgen, da der Darm eine gewisse Eingewöhnungszeit benötigt. MCT Fette bzw. Produkte sind: Margarine, Speiseöle, Schmelzkäse und Brotaufstriche, die mit vielen Vitaminen oder Omega-3- bzw. Omega-6- Fettsäuren angereichert sind.
Kommen wir noch einmal zur Lactose Unverträglichkeit zurück. Hier liegt auf Dauer ein Calciummangel vor.
Die Milchprodukte, die wir eigentlich zu uns nehmen müssten um den Calciumhaushalt zu decken sollten daher durch folgende laktosefreie Calciumträger ersetzt werden:
1. Sojadrinks
2. laktosefreie Milch und deren Produkte
3. Calciumangereicherte Fruchtsäfte, diese aber verdünnt zu sich nehmen
4. Calciumreiche Gemüsesorten wie Broccoli oder Fenchel (frisch!)
5. Sesam und Nüsse (als Mus leichter verdaulich)
Man muss aber auch auf Lebensmittel achten, die durch ihren hohen  Anteil an Oxalsäure die Calciumaufnahme hemmen.
Diese Lebensmittel sind:
1. Kakao
2. Spinat
3. Sauerampfer
4. Schwarzer Tee
5. Mangold
6. Rhabarber
Somit sei auch hier ein Hinweis gegeben, dass Milchprodukte nicht gleichzeitig mit diesen oben genannten Lebensmittel aufgenommen werden sollten.
Nun zu den Lebensmitteln, die bei einer leicht verdaulichen Kost vermieden werden sollten:
1. blähendes Gemüse wie Kohl, Lauch, Zwiebeln.Paprika, Pilze, Hülsenfrüchte und Gurken.
2. scharfe Gewürze wie Chili, Pfeffer und Paprika.
3. stark fetthaltige Speisen wie Fritiertes, fetter Fisch, Schmalz, fetter Käse und Mayonnaise.
4. stark gezuckerte Speisen wie Süssigkeiten und auch Produkte mit sogen. Zuckeraustauschstoffen wie Fructose, Sorbit etc.).
5. alle kohlensäurehaltigen Getränke.
6. Alkohol.
7. Bohnenkaffee.
8. zu Heisses und
9. zu Kaltes.
Gut verträglich sind hingegen:
1. zartes Gemüse, junges Gemüse und Blattsalate.
2. Schleie sowie Breie aus Flocken oder Schrot.
3. ungesüsste Müslis.
4. als Beilage Naturreis, Hirse, Amaranth, Quinoa und Buchweizen.
5. Vollkornknäckebrot und Zwieback.
6. feine Vollkornbackwaren.
7. Teigwaren und Kartoffeln.
8. Eier, Quark, magerer Fisch, Geflügel, Kalbfleisch.
9. möglichst reifes und säurearmes Obst wie Melonen, Passionsfrüchte und Bananen.
10. Obstmus mit Honig.
Zum Schluss noch erwähnt:
1. Gründlich kauen erspart dem Darm die Arbeit.
2. Genügend Zeit und Ruhe bei der Nahrungsaufnahme.
3. Viel zusätzliche Flüssigkeit gleicht den Flüssigkeitsverlust bei Durchfall aus und erleichtert die Verarbeitung der Nahrung im Magen-Darmtrakt.
4. Hört auf Euren „Bauch“- er sagt Euch was er JETZT gerne essen möchte. Esst das worauf ihr Appetit habt, aber bitte mit Bedacht und nicht in grossen Mengen.
Wie gefällt Euch dieser „andere“ Blogbeitrag?

Möchtet ihr noch weitere Ernährungstips und Themen aufgegriffen haben?

Ich freue mich auf Eure Kommentare.

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Vinaigrettes, Dips, Salsas, pikante Chutneys und Dressings für Salat und Co.

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Der Frühling kommt und der Körper begehrt nach zarten Blättern mit leckerem Topping wie Vinaigrettes, Dips, Salsas, pikante Chutneys und Dressings für Salat und Co..

Es folgt der Sommer und die Grillsaison wird eröffnet. Die nächste Party steht an. Ein geselliges Beisammensein zu Familienfesten und mit Freunden. Kindergeburtstage und Picknicks im Grünen. Der Herbst mit seinen tollen Wintergemüsen und farbenfrohen Beeren und Früchten an den Bäumen. Winter, in dem wir gerade noch sind, die Festtage haben wir schon hinter uns gebracht und die Silvesterparty ist uns noch präsent. Was alles hat das gemeinsam?

Ich rede hier von den leckeren, feinen, pfiffigen, scharfen, bunten, vielfältigen kalten Säuce´chen, die  man so gerne auf und unter dem Salat hat, in denen man so gerne rum dippt, die man zu Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten und Käse geniesst. Es sind vielleicht auch die wundervollen Mitbringsel liebevoll etikettiert von den Nachbarn, von Oma, von der Freundin oder der Arbeitskollegin, die man mit einem Plopp öffnet und auf die man sich traditionell vielleicht immer wieder freut.

Es lebe die Phantasie, es leben Salatsaucen, Dips, Salzas und Chutneys.

Was ist eine Vinaigrette?

Es ist eine kalte Sauce aus Essig und Öl, Je nach Rezept werden weitere Zutaten wie Kräutern und Senf unter die Emulsion gegeben. Salat, gekochtem oder rohes Gemüse, Fleisch oder Wurstwaren und gedünstetem, geräucherter Fisch und Meeresfrüchte sowie Käse kann man mit dieser Salatsauce verfeinern und anrichten.

Was ist eine Salsa?

Salsa ist spanisch und steht für Sauce. Diese bezeichnet gleich eine ganze Reihe von pikanten bis scharfen oder auch säuerlichen Saucen. Die mexikanische Salsa ist besonders scharf. Chilischoten sind Bestandteil und der Grund für die Schärfe.

Was versteht man unter Dip?

Dp ist englisch und steht für „eintauchen“. In die dickflüssigen, gewürzten Dips taucht man u. a. Salat, Fleisch, Fisch, Brot, Chips und vieles mehr ein.

Wozu sind Chutneys?

Chutneys sind süss-sauer eingekochte, würzige oder auch scharf-pikante Sauce mit musartiger Konsistenz. Auch Variationen mit Frucht- oder Gemüsestückchen sind möglich.

Chutneys stammen ursprünglich aus Indien, wo sie zu jeder Mahlzeit frisch zubereitet serviert werden. Während der Kolonialzeit brachten die Engländer diese Chutneys nach Europa. Ganz schnell war ist Gang und Gebe Chutneys in Gläsern einzumachen, um diese lange haltbar zu machen.

Ein Chutney, so wie wir es  zubereiten, besteht aus Gemüse oder Früchten. Dabei werden häufig Mangos, Tomaten, Zwiebeln oder Knoblauch als Hauptzutat verwendet. Durch entsprechende Zugabe von Salz, Zucker, Essig, Chili, Pfeffer, Zitronensaft, Kurkuma oder anderen Gewürzen wird die gewünschte Geschmacksrichtung erreicht.

Unsere Chutneys werden also wie Marmeladen gekocht und in Einmachgläsern abgefüllt. Ungeöffnet sind sie so mehrere Monate haltbar. Auch nach dem Öffnen halten sie im Kühlschrank durchaus einige Wochen.

Chutneys passen je nach Sorte gut zu Salaten, kurz gebratenem oder gegrilltem Fleisch, Fisch, kaltem Braten, Obst und Käse. Für Fondue und Raclette sind sie wunderbar! Hier ist der Phantasie und Kreativität keine Grenze gesetzt!

Woher stammt der Begriff Dressing?

Dressings sind Salatsaucen. Diese werden verwendet, um Salate schmackhafter zu machen. Man verbindet Zutaten miteinander  wie Öl, Essig, Joghurt, Mayonnaise, Senf, Säfte, Brühe und Gewürze.
Aus der Vielfalt der Möglichkeiten hier nun eine kleine Auswahl von Rezepten, die den Weg in diesen Blog und in meine Küche gefunden haben:

DRESSINGS und Salatsaucen:

Apfeltee Dressing

Avocado-Dip

Belgische Fritten mit Dip

Blaue Salatsauce

Brambang Asem – Indonesisches Dressing

CousCous Salat mit Apfeltee Dressing

Chinesisches Dressing

Currywurst mit Kürbisketchup/Dip

Dänische Mayonnaise

Dijon Dip 1

Dijon Dip 2

Erdnuss-Dip

Frankfurter Dip

French Dressing

Grundrezept – Dip

Hähnchen Sticks mit Erdnuss-Dip

Hähnchenbratlinge mit verschiedenen Dips

Himbeer Dressing

Indische Mayonnaise

Karotten Vinaigrette

Ketchup-Zucchini /Dip

Knoblauch-Dip

Kräuter-Dip

Mayonnaise mit Ei

Mayonnaise ohne Ei

Pak-Choi-Möhren Pfannkuchen mit Sesam-Dip

Passionsfrucht Vinaigrette

Pilz-Dip

Portulak-Dip

Quarkdip

Rote Beete Vinaigrette

Rote Johannisbeer Vinaigrette

Sauce Vinaigrette mit Abwandlungen

Scharfes Käsecréme Dressing

Sesam-Dip

Süsskartoffeldressing

Süsskartoffel-Pommes mit Avocado-Dip

Thunfischcréme Dip – Vitello tonnato

Tomaten-Pilz-Dip

Waffeln mit Blumenkohl und Quark-Dip

Würzige (r) Tomatensauce / -dip

 Chutneys:

Ananas-Chutney

Apfel-Kumquat-Chutney

Chutney aus Kambodscha

Erdbeer Chutney

Japanisches Hokkaido Chutney

Kokoseis mit Ananas-Chutney

Paprika-Tomaten-Chutney

Stachelbeerchutney

Salsas:

Chilisalsa

Falafel Wraps mit Chilisalsa

Mango – Chili – Salsa

Salsa Indochina

Mojos:

Mojo rojo

Spanische Mojo rojo

Spanische Mojo verde

 

TARALANDSylvie

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Knödel, Klösse, Klopse machen die Welt rund

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Kloss- und Knödelrezepte gibt es in grosser Auswahl. Statistiken zeigen es auf, die Deutschen essen viele Knödel im Jahr!

Ob süss oder pikant, wie es gefällt! 

Sie sind meist rund und immer heiss begehrt: Klösse und Knödel, werden bei mir liebevoll von Hand zubereitet, und das sie schmecken, beweist mir das wonnige Lächeln meines Mannes Tag für Tag.

Landestypisch sind sie in Bayern und Mitteldeutschland verbreitet. Klösse dienen als Beilage zum Hauptgericht oder als Suppeneinlage oder als Dessert der sättigenden Variante. Es handelt sich hier um einen Teig, den es heisst kräftig durchzukneten und von der Struktur so herzustellen, dass er kompakt zu Klössen geformt werden kann.

Die Klösse werden dann im kochender Flüssigkeit (Wasser / Brühe / Milch/ Saft) ausgegart. Klösse / Knödel können aber auch aus Fleisch oder Fisch oder  Hülsenfrüchten hergestellt werden.

Denken wir hier an Hackfleischbällchen – die sogen. Köttbullar aus Schweden oder auch die arabischen Falafel, die man in Frikadellenform oder Kugelform kennt.

Ob Servietten-, Kartoffel -, Speck-, Semmel-, Leber-, Hefe-, Quark-, Griesskloss oder – knödel oder -klösschen genannt, sie sind einfach nur lecker.

Als Suppeneinlage Griessklösschen /-nockeln.

…und dann gibt es noch die vielen süssen Klösschen:

Wieso zur Fertigvariante greifen, wenn man Klösse/Knödel auch einfach selber machen kann?

Mit meinen Rezepten und  Tipps gelingen auch Dir Klösse/Knödel/Klösschen und Co. kinderleicht.

Hier die bisherigen Kloss-/Knödelrezepte im Blog:

Grundrezept – Klösse / Knödel

Grundrezept – Suppeneinlagen

als Beilage:

Böhmische Knödel

Kartoffelkösse

Laugenknödel in Scheiben serviert

Möhrenknödel

Polentaklösse

Quarkknödel

Rote Beete Klösse

Speckknödel

Spinatklösse

Steinpilz Klösse

Tiroler Speckknödel

Weissbrotklösse / Semmelknödel

als süsser Knödel:

Aprikosenknödel mit Karamellsauce

Marillenknödel

Omas Germknödel

Quarkknödel

Topfengriessknödel

Zwetschgenknödel

als Suppeneinlagen:

Festtagsbouillion

Fleischklösschen

Geflügelklösschen

Gemüseeintopf mit Käseklösschen

Gemüsetopf mit Griessnockeln

Griessklösschen

Griessnockerln

Käseklösschen

Kastanienklösschen

Kürbis-Karottensuppe mit Klösschen

Kürbissuppe mit Kastanienklösschen

Leber-Reis-klösschen

Leberklösschen

Markklösschen

Schinkenklösschen

Schneeklösschen

Schwemmklösschen

Semmelklösschen

als Klops und Co.:

Beriner Fischklöpchen

Berliner Hackmollies

Falafel aus den Emiraten

Falafel aus Marokko

Hähnchenbouletten

Hähnchenbratlinge mit verschiedenen Dips

Köttbullar mit Champignonrahmsauce

Party Bouletten

Rempah – indonesische Frikadellen

 

und weitere neue Rezepte werde ich für Euch online stellen. 

 

Ich habe noch so Einiges im Repertoire

– lasst Euch überraschen.

TARALANDSylvie

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Viel Glück in 2019!

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Herzliche Neujahrsgrüsse

aus der Taraland Lehrküche!

 

Träume und kleine Wünsche treffen heute zusammen.

Mögen sie alle den rechten Weg finden zur Erfüllung

in diesem neuen Jahr.

Für das neue Jahr wünsche ich, dass sich einige Träume erfüllen,

einige neue hinzukommen und einige alte erhalten bleiben!

Denn immer wenn sich eine Tür schließt,

öffnet sich eine andere.

Tritt ein ins neue Jahr!

Mögest Du in dem in ihm Glück, Freude

und Gesundheit antreffen!

Für das neue Jahr alles Glück auf Erden!

A happy new year!

bonne année!

Silvesterraketen

 

Streichhölzer

 

Bakso-indonesische Fleischbällchen Suppe

 

 

Fleischtopf mit Cashewkernen

 

 

Hähncheneintopf mit Morcheln

 

Parmentier Salat aus Frankreich

 

Party Bouletten

 

 

Mein Tirami Su

 

Lavender Champagner zu Silvester

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Santa besucht die Taraland Lehrküche

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Herzliche Weihnachtsgrüsse

aus der Taraland Lehrküche !

 

Merry Christmas !

Joyeux noël!

 


 

Geniesst den Schnee, die heisse Schokolade,

den Glühwein und den Tannenduft.

Ich hoffe, bei Euch kommt auch 

Santa mit seinem Rentierschlitten vorbei

und bringt allen Kindern viele Geschenke.

 

 

HO HO HO – ich habe Euch auch leckere Rezepte mitgebracht:

Christines Butterkekse zum Advent

Spekulatiusherzen

Cranberry Limetten Punsch

Adventstaler mit Zuckerguss

Weisser Glühwein mit Passionsfrucht

Möhren-Ingwer-Suppe mit Mozzarellaschaum

 

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