Tipps zum Energie-effizientem Kochen, Backen und Kühlen sowie Umrechnungstabellen

Beim Kochen und Backen darauf achten, dass Topf bzw. Pfanne und Platte die gleiche Grösse haben wie die Elektroplatte oder die Gasflamme. Ansonsten geht wertvolle Wärme ungenutzt verloren. Unbedingt bei Elektro- / Gaskeramikfeldern Töpfe und Pfannen mit ebenen Böden verwenden. So wird die Wärme ohne große Verluste übertragen.

Beim Elektroherd unbedingt die Nachwärme nutzen. Z. B. beim Garen von Reis kann schon nach der Hälfte der Garzeit  die Elektrowärme ausgeschaltet werden. Mit geschlossenem Deckel reicht die Restwärme zum Fertiggaren aus beim Elektroherd.

Beim Kochen einen Deckel verwenden. Ohne diesen steigt der Energieverbrauch um das Drei- bis Vierfache. Kochgeschirr mit Glasdeckel verschafft Durchblick – ohne Energieverlust. Je länger die Kochzeit, desto höher der Energieverbrauch. Mit dem Schnellkochtopf spart man bei Speisen mit langer Gardauer bis zu 30 % Energie und bis zu 55 % Zeit.

Beim Backen kann man sich meist das Vorheizen sparen. Es sei denn ich habe es in den Rezepten ausdrücklich erwähnt. Auch hier kann man bei allen Herden die Restwärme im Backofen für Kuchen & Braten und Co. nutzen. Ein paar Minuten einfach vorher ausschalten und mit der Resttemperatur nachgaren. Das Vorheizen des Backofens ist nur bei empfindlichen Backwaren wie Biskuit, Brot oder bei kurzen Garzeiten notwendig.
Lassen Sie die Backofentür möglichst geschlossen! Bei jedem Öffnen geht ein Fünftel der Wärme verloren. Das gilt auch für den Topfdeckel.
Steht demnächst eine Neuanschaffung eines Herdes an? Dann lohnt sich auch ein Vergleich hinsichtlich der genutzten Energieart.
Gasherde sind grundsätzlich energieefffizienter als Elektoherde. Und: Die Profis in der Gastronomie schwören auf sie, denn die Hitze lässt sich mit der Gasflamme punktgenau regulieren.
Mit Strom am effizientesten gehen Induktionsherde um. Induktionskochfelder sind nicht nur schneller, sie verbrauchen auch bis zu 30% weniger Strom als herkömmliche gusseiserne Kochplatten. Auch im Vergleich mit Glaskeramik-Kochfeldern schneiden sie noch besser ab.
Zum leichteren Umrechnen der Temperaturangaben in den Rezepten gebe ich hier für den Gasbackofen mit der Thermostateinstellung von 1 bis 8 die entsprechenden Werte in °C an.
Gas entspricht Strom wie folgt:
Stufe 1  ca. 150°C
Stufe 2  ca. 170°C
Stufe 3  ca. 190°C
Stufe 4  ca. 210°C
Stufe 5  ca. 220 °C
Stufe 6  ca. 230°C
Stufe 7  ca. 240°C
Stufe 8  ca. 250°C
Arbeitet das Gerät gem. Gebrauchsanweisung bis max 275°C dann gilt für die letzten Stufen folgendes:
Stufe 5  ca. 230°C
Stufe 6  ca. 245°C
Stufe 7  ca. 260°C
Stufe 8  ca. 275°C
Die angegebenen Temperaturen sind nur Richtwerte, die möglicherweise geringfügig abweichen. Man sollte stets die Gebrauchsanweisung des Herstellers beachten.
 
Die Angaben der °C in meinen Rezepten sind bitte dahingehend zu beachten. Und es gilt Vorheizen des Backofens nur wenn ich es ausdrücklich erwähne.
Die Angaben zum Umluftbetrieb bei Gas- und auch bei Elektrobacköfen sollte zur Einstellung Ober- / Unterhitze also dem Normalbetrieb immer um ca. 20°C gesenkt werden. Umluftbetrieb ist eine wie aus dem Namen bereits erkennbar ist zirkulierende Wärme, die intensiver auf das Gargut einwirkt.
Umluft spart Energie: Die bewegte, heisse Luft kommt mit niedrigeren Temperaturen aus als ein konventioneller Backofen mit Ober- oder Unterhitze. Umluftherde können auf bis zu vier Ebenen gleichzeitig bestückt werden und so unterschiedliche Gerichte zeitgleich garen.
Die Angaben daher bitte in meinen Rezepten beachten!
Kommen wir nun von der Wärme zur Kälte.
 Stern aus der Taraland Lehrküche
Hier meine Energiespartipps für den Kühl- bzw. Tiefkühlschrank:
Den Kühl- bzw. Tiefkühllschrank so selten und so kurz wie möglich öffnen. Bei übersichtlicher Anordnung der Lebensmittel braucht man nicht lange danach zu suchen.
Geräte ohne Abtaumechanik sollten einmal pro Jahr abgetaut werden. Denn je dicker die Reifschicht im Gefrierfach, desto höher der Energieverbrauch.
 
Die Lebensmittel in die dafür vorgesehenen Lagerzonen einsortieren. D. h.,  Butter, Eier, Saucen und Marmelade in die Kühlschranktür, Obst, Gemüse und Salat ins Gemüsefach.
Der Tiefkühler arbeitet am sparsamsten, wenn er zu 70 % gefüllt ist. Bei halber Füllung die Sparschaltung nutzen.
 
Man spart Energie, wenn der Kühlschrank in einer möglichst kühlen Umgebung steht – also abseits von Herd, Spülmaschine, Heizung oder Sonneneinstrahlung. Jedes Grad mehr in der Umgebung erhöht den Stromverbrauch um sechs Prozent.
 
Man sollte regelmässig beim Reinigen des Kühl-/ bzw. Tiefkühlschrankes einen Blick auf die Dichtungen werfen. Sind die Türdichtungen am Kühlschrank verschmutzt oder beschädigt, dann dringt warme Luft ein, die zusätzlich abgekühlt werden muss. Das Lüftungsgitter an der Rückseite sauber halten, damit die Luft besser zirkulieren und die Kühlflüssigkeit abkühlen kann.
Man sollte beim Kauf eines Kühlschrank, dessen Grösse dem persönlichen Bedarfsentsprechend auswählen. Als Faustregel gilt: Pro Person reichen etwa 60 Liter Inhalt (ohne Gefrierfach).
 
Alte Kühlschränke schlucken bis zu ein Drittel des Stroms im Haushalt. Mit dem Kauf eines modernen Gerätes mit geringerem Energieverbrauch kann man also kräftig sparen.
 
Beim Kühlschrank auf ein Drei-Sterne-Gefrierfach verzichten. Ein Kühlschrank ohne Gefrierfach verbraucht nur halb so viel Strom.

Stern aus der Taraland Lehrküche

Bei all der Theorie braucht man was zur Stärkung und muss sich mit was Leckerem belohnen. Oder?-

Wie wäre es mit:

Ostfriesischen Waffeln mit Roter Grütze 

Ostfriesische Waffeln mit Rote Grütze aus der Taraland Lehrküche

Weitere Waffelrezepte findet ihr hier:

Grundrezept Waffelteig mit Abwandlungen

Ostfriesische Waffeln aus der Taraland Lehrküche

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