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 Rund um die MANGO
Das unsere Ernährung unsere Gesundheit beeinflusst dürfte unstrittig sein. Jeder kann frei entscheiden, wie er sich ernährt und hat damit grossen Einfluss auf seine Gesundheit. Zu einer ausgeglichenen Ernährung gehören Vitamine, Kohlenhydrate, Proteine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Schon Kinder sollten durch die richtige Ernährung einen verantwortungsbewussten Umgang mit ihrem Körper lernen. Dazu sollte schon früh das Wissen vermittelt werden, welche Nährstoffe in welchen Lebensmitteln enthalten sind. Auch wer eine alternative Ernährung wählt und sich zum Beispiel vegetarisch ernährt, muss den Risiken einer Mangelernährung vorbeugen.

Eine Frucht, die nur so voll Gesundheit strotzt ist die

Mango.

Zur Zeit gibt es diese Frucht überall zu kaufen. 

 

Ist die Frucht reif oder unreif?

Das lässt sich vom blossen Ansehen bei Mango nicht eindeutig klären. Die Farbe der Schale sagt darüber absolut nichts aus. Eine dezente Schnupperprobe bringt eindeutig mehr. Eine reife Mango verströmt einen intensiven und angenehmen Duft. Ein vorsichtiger Fingerdruck ergänzt das Wissen. Gibt das Fruchtfleisch leicht nach, hat die Mango den optimalen Reifegrad.

Eine vollreife Mango verarbeitet man am besten gleich. Evt. kann man diese noch 1/2 Tage liegen lassen. Unreife Mango kann man in Zeitungspapier einwickeln und bei Zimmertemperatur nachreifen lassen. Wer die unreife Mango schneller nachreifen lassen möchte, der legt die Frucht mit Äpfeln zusammen in eine Obstschale. Die Äpfel verströmen das gasförmige Ethylen und beschleunigen damit den Reifeprozess.  Mangos sollte man grundsätzlich bei Zimmertemperatur lagern. Im Kühlschrank bzw. bei Temperaturen unter 8° C verlieren die Früchte an Geschmack und werden schnell unansehnlich.
Bei Mangos kann es etwas tricky sein an das feine Fruchtfleisch zu kommen, denn der Stein sitzt extrem fest und lässt sich nicht ohne weiteres herauslösen. Eine bewährte Methode ist diese: Mango kalt abwaschen, mit einem Sparschäler von der Schale befreien und das Fruchtfleisch vom Kern schneiden. Will man die sie einfach nur pur geniessen, dann löffelt man das Fruchtfleisch aus der ungeschälten, halbierten Frucht am Kern vorbei, aus.

Die Mango – lat. Mangifera indica zählt wie der Cashew- und der Pistazienbaum zur Familie der Sumachgewächse.

Sie ist im tropischen Regenwald zu Hause und stammt ursprünglich aus Indien, wo sie bereits seit mindestens 4.000 Jahren angebaut wird. Über Südostasien und China gelangte die Mango schon in der vorchristlichen Zeit bis zu den Philippinen, von wo sie jedoch erst im 16. Jahrhundert von portugiesischen Seefahrern nach Afrika, Brasilien und Europa gebracht wurde.

Die Mango ist die Nationalfrucht von Indien, Pakistan und den Philippinen und wird mittlerweile weltweit in den Tropen und Subtropen kultiviert. Das Hauptanbaugebiet ist aber nach wie vor ihr Heimatland Indien, wo pro Jahr sagenhafte 15 Millionen Tonnen Mangos – etwa die Hälfte der weltweiten Produktion – geerntet werden.
Ein Sprichwort verdeutlicht ganz klar, welch innigen Bezug die Inder zu ihrer „Aam“ haben, wie die Mango auf Hindi heisst.

„Es gibt in Indien nur zwei Jahreszeiten: den Monsun und die Mango. Der eine erquickt die Erde, die andere die Seele.“

Die Mango hängt an einem langen Stiel am Baum und kann bis zu zwei Kilogramm wiegen. Die im Handel angebotenen Mangos bringen aber meist nur bis zu 500 Gramm auf die Waage.
Die Frucht wird von einer dünnen, glatten Schale umhüllt und das Fruchtfleisch ist – je nach Sorte und Reifegrad – weich bis faserig. Die leuchtende Farbe der Früchte reicht von Grün über Gelb bis hin zu Rot. Im Inneren der meist goldgelben Frucht versteckt sich ein grosser Steinkern, in dem sich der Samen befindet.
Die indische Alphonso ist rundlich, grün-gelb gefärbt mit orangefarbenden, zartem Fruchtfleisch, die Lancetilla aus Honduras länglich mit blutroter Färbung und zitronengelbem Fruchtfleisch, während die Tommy Atkins aus Florida eine violette Schale und ein faseriges Fruchtfleisch aufweist.
Mangos, die sonnengelben Früchte schmecken einfach wunderbar.

Sie sind  süss, gesund und exotisch. Man kann sie pur geniessen, aber auch verarbeitet in Desserts, herzhaften Gerichten, Marmeladen und Säften verzehren.

Das Zusammenspiel von Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen macht die leckere Tropenfrucht ausserdem zu einem besonders gesunden Obst, welches laut Studien das Risiko nicht nur von Arteriosklerose und Krebs senkt. Die Liste der gesundheitlichen Probleme, die im asiatischen Raum mit Wirkstoffen aus der Mangofrucht und anderen Teilen des Mangobaumes behandelt werden, ist sehr lang. Trotz seiner Süsse reduziert die Frucht erhöhte Blutzuckerwerte. Auch Mangos schützen das Gehirn vor Alzheimer.
Die gerbstoffreichen, hellroten Blüten beispielsweise dienen u.a. zur Behandlung von Durchfall (Ruhr) sowie  chronischen Blasenentzündungen. Die gemahlene Rinde hingegen wirkt adstringierend und wird bei Diphtherie, Bronchitis, Rheuma und als Magenstärkungsmittel angewandt. Mit dem harzhaltigen Baumsaft werden Hautpilzerkrankungen kuriert. Mit Hilfe der Zweige und Blätter wird Zahnkrankheiten vorgebeugt.
Ein Tee aus den Blättern kommt als Gurgelwasser bei Mandelentzündungen, Bronchitis sowie Asthma zum Einsatz. Die Asche der Blätter hilft bei Verbrennungen. Der pulverisierte Kern der Mango soll hilfreich bei Rheuma, Durchfall und  Wurmbefall sein.
Aus den Samen wird das Mangokernöl gewonnen, das einerseits bei der Herstellung von Schokolade, andererseits aber auch als Zutat in der Kosmetik zum Einsatz kommt. Die sogen. Mangobutter eignet sich  gut, um z. B. Créme, Lotionen und Lippenbalsam herzustellen und hilft der Haut bei der Regeneration und Heilung.
Die unreifen und reifen Früchte finden weitere medizinische Anwendung als Entwässerungs- und Abführmittel, bei Hitzschlag und Sonnenstich.
Die Mango überzeugt mit 60 Kilokalorien (kcal) = 251 Kilojoule (kJ) auf 100 Gramm. Besonders vorteilhaft ist, dass die Mango einen Wasseranteil von mehr als 80 % aufweist.  Sie weist viel Fruchtzucker (Fructose) auf, der Diabetikern und Allergikern gegen Sacharose wichtig ist.
Hier nun die Nährstoffe der Mango auf 100 g bezogen:
0,4 g Fett
0,8 g Eiweiss
12,8 g Kohlenhydrate
1,7 g Ballaststoffe
Hier nun die Mineralstoffwerte auf eine Mango

mit Gewicht 300 g bezogen:

570 mg Kalium – Kalium regelt den Wasserhaushalt der Zellen und stärkt das Herz.
360 µg Kupfer – Kupfer stärkt das Immunsystem und hilft dem Körper fit zu bleiben.
54 mg  Magnesium – Magnesium Ist wichtig für die Knochenbildung, den Energiestoffwechsel und wirkt entzündungshemmend.
Hier nun die Vitamine

gerechnet auf 100 g Mangofruchtfleisch:

 
460 µg Vitamin A in Form von Beta-Carotin – Vitamin A schützt die Augen und hält die Schleimhäute im ganzen Körper gesund.
130 µg Vitamin B6 – Vitamin B6 stärkt die Nerven und die Abwehrkräfte.
43 µg Vitamin B9 – Vitamin B9 ist wichtig für den Proteinstoffwechsel und den Aufbau von Neurotransmittern (z. B. Dopamin).
39 mg Vitamin C – Vitamin C ist auch ein Antioxidans, es hemmt die Bildung von krebserregenden Nitrosaminen, die sonst das Risiko für Parkinson, Diabetes und auch Alzheimer erhöhen.
1.000 µg  Vitamin E – Vitamin E gehört ebenfalls zu den Antioxidantien und verlangsamt durch seine zellschützende Funktion unseren Alterungsprozess.
10 µg  Vitamin K – Vitamin K wirkt degenerativen Prozessen wie z. B. Gelenkverschleiss, Knochen-  und Arterienverkalkung entgegen.
Analysen haben ergeben, dass in der Mango insgesamt 25 Carotinoide stecken.  Lutein und Zeaxanthin, die vor Erkrankungen der Netzhaut des Auges schützen und eine diesbezügliche Therapie begleiten können, sind in der Frucht enthalten.
In puncto Beta-Carotin zählt die Mango mit bis zu 3.000 µg Beta-Carotin pro 100 Gramm unter allen Früchten mit zu den besten Quellen. Laut offiziellen Quellen liegt der tägliche Bedarf zwischen 2.000 bis 4.000 µg Beta-Carotin. Etwas mehr als eine halbe Mango reicht somit aus, um sich prima mit Beta-Carotin versorgt zu wissen. Beta-Carotin beugt mitunter  Herz- und Krebserkrankungen vor und wirkt bei Entzündungen. Beta-Carotin wirkt sich positiv auf die Hirnfunktion aus, da es die Kommunikation zwischen den Hirnzellen verbessert und sogar die Lebensdauer der Hirnzellen erhöht.  Beta-Carotin und Vitamin C senken das Alzheimer-Risiko. Deutsche Wissenschaftler von der Ulm University haben herausgefunden, dass es einen Zusammenhang zwischen einem Mangel an Beta-Carotin und Alzheimer gibt.
2017 veröffentlichte eine Schweizer Studie das die Mango nicht nur positiv auf den Glukosestoffwechsel, sondern auch auf die Endothelfunktion (z. B.  Regulation des Blutdrucks) und die Mikrozirkulation (Durchblutung der kleinsten Blutgefässe) wirkt. Sie senkt somit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
In der traditionellen Heilkunde Brasiliens wird die Mango im Übrigen schon lange bei Erkrankungen (wie z. B. Demenz) eingesetzt, die mit oxidativem Stress, Entzündungen und einem Acetylcholin-Mangel im Gehirn einhergehen. Acetylcholin ist ein Botenstoff, der an Lern- und Gedächtnisprozessen beteiligt ist. Laut brasilianischen Forschern ist die Mango eine ideale Anti-Demenz-Frucht, da sie eine antioxidative und eine die Cholinesterase (ist ein Enzym) hemmende Wirkung aufweist.
Ob Blüten, Blätter, Rinde, Frucht, Schale oder Samen des Mangobaumes; alles ist sehr reich an sekundären Pflanzenstoffen. Dazu zählen insbesondere Stoffe aus der Gruppe der Polyphenole (Mangiferin, Catechine, Quercetin, Kaempferol, Anthocyanine, Gallussäure und Ellagsäure). Polyphenole wirken antioxidativ. Sie bewahren die Körperzellen vor oxidativem Stress. Sie schützen vor DNA-Schäden und somit vor zahlreichen degenerativen Krankheiten wie z. B. Arteriosklerose, Diabetes und Krebs.
Mangiferin wird oft als Hauptwirkstoff des Mangobaumes angesehen. In den Ländern, in denen der Mangobaum heimisch ist, werden aus dessen Bestandteilen unzählige traditionelle Heilmittel hergestellt. Da Mangiferin die Haut u. a. vor UV-Strahlung schützt, finden Mango-Extrakte etwa häufig bei der Herstellung von kosmetischen Präparaten Anwendung. 
Forschungen weisen folgende Eigenschaften nach:
kardio-, hepato- und neuroprotektiv 
antimikrobiell und antiviral
entzündungshemmend
schmerzlindernd
antidiabetisch
antisklerotisch
gedächtnisverbessernd
antidepressiv
antiallergisch
 
Hier einige Rezepte mit Mango:
 Suppen
Curry-Kokos-Suppe mit Ente

Salate
Mango – Avocado-Salat
Mangosalat süss-sauer 

(zu Garnelenspiessen)

Mango-Feldsalat

Avocado-Mango-Salat mit Chili
Smoothies / Getränke
Mango-Rucola-Smoothie
Mango Lassi aus Jaipur
Saucen / Dips / Ketchups
Mango-Chili-Salza
Ketchup-Zucchini-Dip
BBQ Sauce – Curry-Mango-Sauce
Hauptgerichte
Mango-Papaya-Shrimps Sauce zu Bandnudeln
Quinoa-Mango -Salat mit Huhn
Currywurst mit Kürbisketchup
Nürnberger Hot Dogs
Indisches Curryhuhn
Poison des îles – Exotischer Fisch mit Maisgriess
Desserts
Schokoladen Risotto mit Mango
Kokoswaffeln mit Mangopüree
Mango-Clafoutis
Mango CremeEis 

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