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Ob grün, weiss oder rot, ob spitz oder rund – Kohl ist ein typisches Wintergemüse. Er ist vitaminreich und lecker. Im Winter versorgt uns die Natur mit den Formen und Farben des wohl ältesten Blattgemüses, das von Menschen genutzt wird. Durch die kalte Jahreszeit glänzt Kohl nicht nur in bunten Eintöpfen sondern  liefert auch eine kräftige Beilage.
Da wäre
 

CHINAKOHL

Die asiatische Kohlsorte ist der ideale Begleiter für schnelle Wok- und Pfannengerichte. Er lässt sich schnell garen und schmeckt besonders gut, wenn er noch etwas Biss hat. Zarter, frischere Chinakohl kann aber auch für Rohkost und Salat verwendet werden. Der Kohl hat eine längliche, ovale Form und gekrauste, grün-weissliche Blätter. An den Blattspitzen geht er ins gelbliche. Er schmeckt dezent, leicht herb und ist einer von den zarten Kohlsorten. Chinakohl bewahrt man am besten im Kühlschrank in Frischhaltefolie gewickelt oder in einem geschlossenen Behältnis auf. Vor dem Zubereiten schneidet man ihn längs auf und entfernt keilförmig den leicht bitteren festen Ansatz.

In Korea wird der Chinakohl als KIMCHI als scharfer Begleiter zu fast allen Gerichten gereicht.

In Sahne-Saucen besticht er durch seine feine Art.

Hier einige Rezeptideen:

Chinakohleintopf mit Lamm

Chinakohlsalat

Chinakohl in Käse-Sahnesauce

GRÜNKOHL

Mit dem ersten Frost beginnt auch der erste grosse Auftritt für den Grünkohl. Die Grünkohlsaison ist nun eröffnet. Typisch ist Grünkohl als Beilage zu Kassler oder zum weihnachtlichen Gänsebraten. Grünkohl mit Pinkel ist ein typisches Gericht aus dem Bundesland im Norden. Mittlerweile ist er in den trendigen Smoothies zu finden. Als Superfood feiert er ein Reviwal.

Grünkohl als Beilage

Grünkohl im Glas

Grünkohl mit Pinkel

Grünkohleintopf mit Kassler

Portugiesischer Grünkohlsuppe

 

ROSENKOHL

Der Minikohl verbreitete sich erst im 19. Jahrhundert und zählt somit zu den jüngsten Kohlsorten. Sein nussiger Geschmack passt hervorragend zu Fleisch, Geflügel und Wild. Ob als Beilage, als Eintopf oder auch im Salat, er ist einfach lecker. Der Kohl mit seinen zarten Knospen hält sich am besten im Gemüsefach des Kühlschrankes. Aber Achtung: Liegen Äpfel oder Tomaten in seiner Nähe, so verwelkt er schneller, denn das Gas Ethylen lassen ihn schnell braun werden. Die zarten Rosenkohlknospen schneidet man am besten vor dem Garen am Ansatz kreuzweise ein, damit der festere Teil des Minikohls schneller gart. Vom Kohl selbst entfernt man vorsichtig die ersten äusseren Rosenkohlblätter. Verwendet man ihn im Salat, so pflückt man Blatt für Blatt vorsichtig ab und blanchiert die Blätter nur kurz. Mit Eiswasser anschliessend geschockt behält der Kohl seine frische grüne Farbe.

Rosenkohl Quiche

Karamelisierter Rosenkohl

Rosenkohlsalat

Rosenkohl-Mungobohnen-Topf

 

SPITZKOHL

Er ist der kleine Bruder des Weisskohls. Der Kohlkopf geht spitz zu und sieht kegelförmig aus. Der Kohl hat eine zarte Blattstruktur und ein dezentes Aroma. Seine Garzeit ist kurz. Für Salate und Rohkost ist er ideal. Bei Kohlrouladen muss man im Gegensatz zum Weiss-, Rot- oder Wirsingkohl die Blätter zum Einwickeln nicht vorgaren. Er ist so flexibel, dass man ihn leicht aufrollen kann ohne das er zerbricht. In ein feuchtes Tuch gewickelt oder in einer dichten Box kann man Spitzkohl im Kühlschrank gut bevorraten.

Bunter Spitzkohleintopf

Linsen-Spitzkohl-Topf mit Räucherfisch

Spitzkohlsalat

 

WEISSKOHL

Fussballgrosse, hellgrüne Köpfe kannten schon die Römer. Im Herbst und im Winter kommt der Weisskohl in Deutschland von den Feldern. Das deftige und typische Kohlaroma mit einer leichten Süsse bildet sich durch das schwefelhaltige ätherische Öl im Kohl. Als fermentierten Kohl gegen Scorbut war er schon den Seefahrer unter dem Namen SAUERKRAUT bekannt. Vitaminreiche Kost in der kalten Jahreszeit ist sehr wichtig um das Immunsystem anzuheizen. Aufläufe, Kohlrouladen und den typischen amerikanischen Krautsalat auf Hot Dogs sind nur einige Beispiele für die Gerichte mit Weisskohl.

Apfel-Kohl-Salat

Apfel-Sauerkraut-Salat

Hotdog Kartoffeln mit Sauerkraut

Kapustnica – Sauerkrautsuppe

Lammtopf mit Kohl und Bohnen

Sauerkraut Auflauf mit Blut-/Leberwurst

 

ROTKOHL

Er ist der Klassiker unter den Kohlsorten. Traditionell passt er mit Zwiebeln. Äpfeln oder Maronen verfeinert als Beilage zu Ente, Gans und Wild. Das süsse Aroma harmoniert ganz wunderbar zu deftigen Gerichten. Frisch geraspelt kennen wir ihn nicht nur im DÖNER, sondern auch als Salat und als Rohkost.  Viele vegetarische Gerichte verwenden Rotkohl als Farbtupfer. Gibt man beim Kochen oder Schmoren etwas Zitronen-, Apfel- oder Orangensaft hinzu, so verstärkt sich das kräftige Rot des Kohles durch die Fruchtsäure. Natron hingegen lässt den Kohl blau werden. Somit findet man Rotkohl auch als Blaukraut in vielen Kochbüchern. Mein Tipp: Ein Esslöffel rote Konfitüre, Pflaumenmus, Cranberries oder Preisselbeeren zum Schmoren zum Rotkohl geben. So bekommt der Rotkohl als Beilage den besonderen Kick.

Rotkrautsalat mit Beeren

Rotkohl

Rotkohlcémesuppe mit Knusperschinken

Rotkohl-Möhren-Salat

Wilde Rotkohlroulade mit Preiselbeersauce

 

WIRSINGKOHL

Mit seinen grossen, gekräuselten Blättern ist er fast zu schön um ihn auseinander zu pflücken. Er schmeckt aber so köstlich in crémigen Suppen, als herzhafter Eierkuchen oder als gefüllte Kohlroulade das man seine strukturierten Blätter gerne verwendet.

Herzhafte Wirsingtorte

Kalbshaxe mit Wirsinggemüse, Pfifferlingen zu Backkartoffeln

Wirsingröllchen

Vegane Wirsingsuppe

Hähncheneintopf mit Morcheln

Guten Appetit! 

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